Klaus-Dieter Schlüer

geboren im Jahr 1931

in Bielefeld

lebt heute in Weingarts/Kunreuth

Kurz-Vita

Studium der Germanistik, Theologie und Philosophie in Münster, Tübingen und Göttingen. Lehrte bis 1996 Neuere Deutsche Literatur als Akademischer Direktor

am germanischen Seminar der Universität Erlangen-Nürnberg.

Veröffentlichungen

„Ein Schatten Licht“, Gedichte, Heidelberg, 1999;

„Ungezählte Zeit“, Gedichte, Heidelberg, 2001;

„Vom Augenblick die Silbenspur“, Gedichte, Nürnberg, 2006;

„Die Silberspur der Schnecke“, 4 x 10 Haiku, Nürnberg, 2007.


Halme am Wegrand

Streifen die hängende Hand –

Der erste Heuduft

Die Wollgrasflocke

Ohne Woher und Wohin –

Wie wohnt sie im Wind

Lichtlöcher im Lehm,

Leichtes Gewölk unterm Schuh –

Danke dir, Pfütze

Weide am Wasser

Den Himmel suchend – tiefer

Und tiefer gebeugt


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