Klaus Balzer

geboren im Jahr 1951

in Triebswetter

lebt heute in Engelsbrand

Kurz-Vita

1970-74 Studium, seit 1983 Lehrer im Nordschwarzwald.

Veröffentlichungen

Lyrik seit 1969 in Zeitungen, Zeitschriften, Kalendern, Anthologien, Haiku-Veröffentlichungen seit 2000.


Flüsse und Seen

Spinnen sich im Spätherbst in

Nebelbänke ein …

Nebel huscht über

die Terrasse – ein Vorhang,

der zu- und aufgeht …

Kahle Äste an

den blauen Himmel gemalt –

beim Wandern im Wald …

Lautlos fällt der Schnee,

ohne Widerstand ergibt

sich das weite Land …

Schwalben in Sturzflug

über der Stadt, doch es herrscht

hier tiefster Frieden …

Schmetterlinge vor

der Hecke – als wären es

fliegende Blüten …

In grellster Sonne

scheint der Berg auf Wolken im

See kopfzustehen …

Die Schwalbennester

unterm Dach verwaist, Spinnen

halten die Stellung …

Verschneite Tannen,

an den Horizont gepinnt,

vom Fenster gerahmt …

Der Schnee auf dem Dach

weit vornübergebeugt, als

schütze er das Haus …


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