Jürgen Gad

geboren im Jahr 1954

in Frankfurt a.M.

lebt heute in Breitenau

Kurz-Vita

Studium Geologie, Paläontologie und Zoologie. Promotion. Heute arbeite ich als kartierender Geologe und habe daher oft die Gelegenheit, die heimische Natur auch ästhetisch zu erleben. Diese Möglichkeit nutze ich seit 2009 für das Verfassen von Haiku.

Veröffentlichungen

Ich betreibe eine Webseite über die klassische japanische Ästhetik.

 

Japanaesthetik.de

 


Schneeschmelze –

nun schwimmen Schwäne

auf der Sommerweide

rote Hagebutten

der Duft der letzten Rose

Herbstwind

Sommerbrise –

der Duft von Holunderblüten

am staubigen Feldweg

silbern glänzt

auf regennassen Blättern

der graue Himmel

Pfütze am Wegrand

ein Frosch springt hinein –

Schlammwolke

auf dem Eis

des alten Weihers diffus –

der Krähe Schatten

Herbstwind –

ein Meer von welken Blüten

emsige Hummeln

Nieselregen

tausend grüne Blätter –

hörbar jetzt

noch Knospen, offen

und schon verblüht – alles Eins

die Heckenrosen

Sommerhitze

braune Flecken im Blattgrün

mitten im Wald


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