Jochen Hahn-Klimroth

geboren im Jahr 1964
in Frankfurt am Main
lebt heute in Ober-Ramstadt

Kurz-Vita

Jochen Hahn-Klimroth arbeitet als Arzt.

Haiku schreibt er seit 2002.

 

Veröffentlichungen

Haiku sind gedruckt in mehreren Anthologien erschienen,

zuletzt in „Haiku hier und heute“, Deutscher Taschenbuch Verlag.


„Nichts zum Anziehen“
ruft sie mir zu und draußen

wird es Frühling

Kühler Morgen –
in meinen Traum mischen sich

Vogelstimmen

Aprilschauer –
im Flur des Arbeitsamts

herrscht Schweigen

Kirschblüten fallen –
Kinder zimmern ein Haus

in den Baum

Kurze Sommernacht-
ein Haar auf ihrem Kissen

ist mir geblieben

Eine Wespe
Ich öffne die Fenster weit

Zwei Wespen

Durch die Laubhaufen-
der Wimpel am Kinderrad

flattert hin und her

Allein gewandert-
am Abend der fremde Klang

meiner Stimme

Brücke am Grenzfluss-
zu beiden Seiten

Burgruinen

Von all dem Grün
in meinem Garten

blieben die Misteln


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