Helmut Hannig

geboren im Jahr 1939

in Deutsch-Liebau (Sudeten)

lebt heute in Bühl (Baden)

Kurz-Vita

Seit 1946 in Württemberg. Ausbildung im kaufmännischen Bereich und med.-wiss.-pharmakologischen Marketing. Autor von Kunstbüchern sowie Lyrik und Prosa. Mitglied im Freien Deutschen Autorenverband und der Deutschen Haiku-Gesellschaft. Ausstellungen eigener Holzdrucke, Aquarelle, Zeichnungen und Ölgemälde.

Veröffentlichungen

Lyrik: „Landschaften meiner Oden“, Clio-Verlag, Konstanz;

„Nichts verliert die Erde“, Peter Valentin-Verlag, Ludwigsburg;

„Tamoé“ – Erzählungen mit Gouachen, Peter Valentin-Verlag, Ludwigsburg;

„Jahreszeitenreise“ – 380 Haiku, Senryū, Tanka und 14 Holzdrucke;

„das Wort & es werde“ – Lyrik und 44 Holzdrucke zum Thema „Das Wort und die Elemente“, Kunstbuchkassette, dreiteilig.

Sowie in Anthologien.


Stühle angelehnt –

an den feuchten Tischen nimmt

nur der Regen Platz

Wandernde Schatten

die Sonne zeichnet Bäume –

im Sommergarten

Noch Lindendüfte

auf den Flügeln der Amsel –

Freiheit die mir fehlt

Regen nur Regen

den Gesang des Himmels, fühl

ich auf meiner Haut

Auch Haiku-Silben

auf feuchtem Kopfsteinpflaster,

finden keinen Halt

In den Schaufenstern

die gemalte Bilderwelt –

alles von Gestern

Der Clown in mir tanzt

seine Lebensmelodie –

in Rollstuhl sitzend

Ein leises Wispern

im Schatten der Goldulme –

stört nicht die Stille

So schnell ist es Herbst,

verschiebe meine Pläne

aufs nächste Frühjahr

Bunte Farbkleckse

die wie verloren scheinen –

erklären den Raum


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