Fried Schmidt

geboren im Jahr 1949

in Plattling an der Isar (Niederbayern)

aufgewachsen in Deggendorf an der Donau

lebt heute in Mühldorf am Inn (Oberbayern)

Kurz-Vita

Fühlt sich als „Fisch“ immer besonders wohl am und im Wasser. Studium in Erlangen und Regensburg. Seit der Magisterarbeit über „Sozialdemokratische Zukunftsbilder. Deutsche Science Fiction im 19. Jahrhundert“ (1975) sporadische Veröffentlichungen von Texten in deutschen und österreichischen Literaturzeitschriften.

1976 – 2012: Lehrer für Deutsch, Geschichte, Sozialkunde, Projektarbeit und Ethik an einer Mühldorfer Privatschule.

1984 – 1996: kommunalpolitisch tätig als Kreisrat in Mühldorf am Inn und Stadtrat in Neumarkt-St.Veit.

1997: Gründungsmitglied der Kreativgruppe „Schneckenflug“ und Initiator des Mühldorfer „Literatur-Telefons“.

Seit 2010 Mitarbeiter im „Atelier Schneckenflug“ von RomA Marterer in Mühldorf am Inn und erste Versuche mit dem Schreiben von Haiku. 2013 Abschluss des Mühldorfer Regionalkrimis „Der sechste Engel“.

Veröffentlichungen

1998 Lyrikband „Schneckenflug“ ( gemeinsam mit Ursula Huckemyer, Illustrationen von RomA Marterer)

Kontakt

frieds@gmx.de

atelier.schneckenflug@gmx.de


vom frühlingsregen
leicht berauscht träumt die schnecke
sogar vom fliegen

noch im sterben schön

die blätter unter dem baum

farbig das ende

die blätter fallen

nicht weit vom stamm nur der wind

hilft bei der reise

wie leicht doch für dich

grenzen zu überwinden

im schmetterlingsflug

gewitterblitze

die schnecken suchen ein haus

was machen schwäne?

lachende kinder

am fluss träumen die steine

erinnerung nur

am ufer des inns

treibholz, federn, bunter stein

sand in den schuhen

keine wölfe mehr

blass träumt der novembermond

von alten zeiten

hinter den sieben

bergen zahlloser ängste

beginnt die weite

himbeeren pflücken

trockene beete gießen

wolken ziehen auf


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