Dietmar Näscher

geboren 1948

im Fürstentum Liechtenstein

lebt heute in Basel

Kurz-Vita

Studium in Psychologie und Philosophie an der Universität Zürich; tätig als Psycho- und Sozialtherapeut in eigener Praxis und in Einrichtungen für Menschen mit besonderem Begleitungsbedarf. Kreatives Arbeiten und Gestalten sind existenzielle Lebensbegleiter – seit der Pensionierung mit neuen Dimensionen: Holzbearbeitung, Zeichnen, Malen, Dichten, Chorsingen und Kochen.

Veröffentlichungen

„ herbstzeitlos“, Gedichte und Illustrationen, 2009;

„Pflücke den Tag“; ein Kalender-Notizbuch mit Tagesversen, 2011.

 

www.naescherdietmar.ch


Schlicht

die Sprache des Hirten

ganz ohne Schnörkel

Kaum fassbar, dennoch

jedes Wort ein Ereignis

Erlebnisdichtung

In den Bäumen

sehe ich wachsen das Papier

für die Poesie

Wahrlich ein Poet

zwar gänzlich unbepreist

jedoch ein Stifter

Ein Haiku schnüren

o je – die Schnur ist zu kurz

wirf doch Ballast ab!

Ich dichte, denn

viele, die begabter sind,

unterlassen es


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