Brigitte Doleschel

geboren im Jahr 1959

in Neuwied

lebt heute in Essen

Kurz-Vita

Beruflich: Ausbildung als Dipl.-Ing. Gesteinshüttenkunde an der RWTH Aachen, seit 1985 Conference Manager von Seminaren und Fachtagungen für Ingenieure.

Künstlerisch: Vielleserin, „Leben in Büchern“, erste Begegnung und Liebe zum Haiku seit 1995, eigene Haiku und Tanka seit 2007, Materialcollagen und Miniaturen aus Steinen, Versteinerungen, Perlen und Metall seit 1987,

Formgebung in Wachs seit 2009, erste Figuren in Bronzeguss 2009/2010, Torii Fotografie seit 2010.

Veröffentlichungen

in SOMMERGRAS.

 

www.vulkanrot.de (in Planung)

 


Fische und Vögel

tauchen auf gehen unter

im Lichtblau des Traums

reißend windet sich

Rinde uralter Bäume

reptiliengleich

Inspiration

am Rand der Schatten des Lichts

tanzen Figuren

Selbst die Libelle

beugt sich der Schwerkraft abends

vor dem Gewitter

Mit ‘ nem Haiku auf

den Lippen versank sie süß

o ‘ tief Entzücken

Raupenmädchen spinnt

zartes Seidenfädchen weht

wie ein Hauch im Wind

Wo wenig Licht isst

auch kein Schatten Seele auf

Dämonenruhe

Ausgebrochene

Schatten tanzen hautlos im

Licht. Unerhörte

Scherenschnitte hängen an

Windfäden. Im Puppenspiel.

Wie hat der Baum im

Sommer mit dem Wind gescherzt

der Sonne gelacht

Farben hervorgebracht die

Säfte zurückgezogen

Ward heut sehr still als

schaurig ungelogen mit

eiseskalter Bö

das letzte grüne Blatt ins

Meer des Laubs verflogen


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