Jürgen Gad
in Frankfurt a.M.
lebt heute in Woitsheim
Kurz-Vita
Studium Geologie, Paläontologie und Zoologie. Promotion. Heute arbeite ich als kartierender Geologe und habe daher oft die Gelegenheit, die heimische Natur auch ästhetisch zu erleben. Diese Möglichkeit nutze ich seit 2009 für das Verfassen von Haiku.
Veröffentlichungen
Ich betreibe eine Webseite über die klassische japanische Ästhetik.
Schneeschmelze -
nun schwimmen Schwäne
auf der Sommerweide
rote Hagebutten
der Duft der letzten Rose
Herbstwind
Sommerbrise -
der Duft von Holunderblüten
am staubigen Feldweg
silbern glänzt
auf regennassen Blättern
der graue Himmel
Pfütze am Wegrand
ein Frosch springt hinein -
Schlammwolke
auf dem Eis
des alten Weihers diffus -
der Krähe Schatten
Herbstwind -
ein Meer von welken Blüten
emsige Hummeln
Nieselregen
tausend grüne Blätter -
hörbar jetzt
noch Knospen, offen
und schon verblüht - alles Eins
die Heckenrosen
Sommerhitze
braune Flecken im Blattgrün
mitten im Wald
