Kiefernwind und Grüne Berge am 27.10.2011 um 18:02 Uhr von Heike Stehr

Eine Veröffentlichung des Verlages Ganzheitlich Leben zum Wanderdichter Santōka und dem Freien Haiku - aus dem Japanischen übersetzt und erläutert von Robert F. Wittkamp mit Kalligraphien von Mineko Sasaki-Stange und Tuschemalereien von Mira Wallraven Ono

 

Etwas im Wasser

Lässt selbst die Wolkenschatten

Keine Ruhe finden

 

 

Taneda Santoka (1882-1940) zählt zu den bekanntesten modernen Haiku Dichtern Japans. Er befreit das traditionelle Haiku aus seinem starren Korsett, ohne jedoch ganz mit der Tradition zu brechen. Sein Werk umfasst mehrere Zehntausend Gedichte, die er als Zenmönch auf vielen Pilgerreisen verfasst hat. Schonungslose Offenheit und ein unglaubliches Gespür für Sprache zeichnen seine Dichtung aus.

 

Robert F. Wittkamp lehrt an der Universität Kansai in Osaka (Japan) Literatur- und Kulturwissenschaften. Seine intensive Auseinandersetzung und sein unnachgiebiges Ringen um das richtige Wort zeichnen nicht nur die hohe Qualität seiner Übersetzung aus, sie eröffnen dem Leser zugleich den Zugang zum Verstehen.

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